Noch mal ein 3:2-Sieg für das Bezirksliga-Schlusslicht

TSV Münnerstadt – TSV Karlstadt 1:3 (25:19, 20:25, 14:25, 16:25)

Für die Münnerstadter ging es quasi um nichts mehr, als um einen versöhnlichen Abschluss in der Liga. Von daher verlor dieses sonst so heiße Derby an Brisanz. Zunächst gingen die Gastgeber die Sache locker an und konnten dank einer stabilen Annahme am Netz alle Angreifer einsetzen. Ab dem 19:18 führte Marc Baumgart sein Team mit Aufschlägen zum Etappensieg.

TSV Röttingen - TSV Münnerstadt II 2:3 (25:23, 19:25, 25:19, 23:25, 19:21) 

Der durch den Spieler-Co-Trainer Uwe Knipping geforderte Siegeswunsch lähmte in der Anfangsphase das Spiel der Klosterstädter, so dass die Mannschaft schwer ins Spiel kam. Somit ging der erste Satz verloren. Im 2. Satz besann sich der TSV Münnerstadt auf seine Stärken und gewann diesen sicher. Der 3. Satz war ein Spiegelbild des 1. Satzes und man kam wieder ins Hintertreffen. Im ausgeglichenen 4. Satz rettete sich der TSV Münnerstadt mit einem knappen Sieg in den Tie-Break. Im Tie-Break hatte sich der TSV Münnerstadt bei den Spielständen 1:6, 2:7 und 6:11 schon fast aufgegeben. Die taktische Einwechslung von Richard Fix auf die Steller-Position mit dem Wechsel des eigentlichen Stellers Uwe Knipping in den Angriff fruchtete diesmal und leitete die Aufholjagd zu einem spannenden Volleyball-Krimi ein. Der wiedererweckte Kampfgeist der Klosterstädter ließ zwei Matchbälle der Röttinger abwehren. Selbst nutzte man den 5. eigenen Matchball zum vielumjubelten Sieg. 

TV Bad Brückenau - TSV Münnerstadt II 0:3 (15:25, 15:25, 22:25)

Gegen den Mit-Meisterschaftskandidaten TV Bad Brückenau, der sein erstes Spiel des Tages 1:3 gegen Röttingen verloren hatte, ging es für den TSV Münnerstadt darum, sich die Option, aus eigener Kraft noch Meister zu werden, zu erhalten und einen direkten Mitkonkurrenten zu distanzieren.  

Gestärkt durch den knappen Sieg gegen Röttingen ging der TSV Münnerstadt nun von Anfang an sehr selbstbewusst zu Werke. Die eingesetzten Wechselspieler fügten sich nahtlos ins Spiel ein. Den eigentlich starken Angriff der Bad Brückenauer machte der überragende Block des TSV Münnerstadt mürbe. Die ersten beiden Sätze waren somit nur Formsache. Nach der deutlichen Führung schlich sich die ein oder andere Nachlässigkeit in das Spiel der Münnerstädter ein. Die Quittung bekam der TSV mit einem Spielstand von 7:14 im 3. Satz. Dank einer Aufschlagserie von Stefan Lotter kam der TSV wieder auf 13:14 heran. Den nun ausgeglichen Satz rettete Münnerstadt mit 25:22 über die Ziellinie.

VC Eltmann IV – TSV Münnerstadt II 1:3 (23:25, 19:25, 25:14, 17:25)

Beim Auswärtsspieltag in Eltmann ging der TSV stark ersatzgeschwächt zu Werke. Gleich drei eigentliche Stammspieler mussten ersetzt werden. Nichtsdestotrotz gewann man die ersten beiden Sätze knapp und geriet dabei zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis. Im dritten Satz startete man sehr unkonzentriert, sodass Eltmann davon ziehen und den Satz gewinnen konnte. Als man dann allerdings das Tempo und die Schlagkraft erhöhte, wurde so manchem Eltmanner Spieler dabei schwindelig.

TSV Münnerstadt II – VfL Volkach II 3:0 (25:10, 25:6, 25:16)

Der Tabellenletzte aus Volkach, dem es an so ziemlich allem fehlte, was im Volleyball wichtig ist, bereitete den Münnerstädtern keine Schwierigkeiten mehr. In einem bunten Schaulaufen wurden die Volkacher im zweiten Satz überdeutlich mit 25:6 deklassiert, womit die Aufstiegsambitionen der Münnerstädter unterstrichen wurden. Gegen den TV Bad Brückenau und den TSV Röttingen kann es am kommenden Wochenende schon zu einer Vorentscheidung im Aufstiegskampf kommen.

TSV Ostheim – TSV Münnerstadt II 3:2 (13:25, 17:25, 25:23, 25:20, 15:9)

Das zweite Spiel des Tages war das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiten. Die Anfangsphase verlief für die Ostheimer wenig erfolgreich: Kaum gefährliche Angriffe, statische Ballwechsel, Hektik und Durcheinander bestimmten das Spiel des Spitzenreiters. Die Münnerstädter dagegen agierten aus fast allen Positionen erfolgreich und waren jederzeit Herr der Lage. Die Ostheimer versuchten es mit verschiedenen Spielsystemen, doch das Team befand sich klar auf der Verliererstraße und lag im dritten Durchgang mit 18:22 wieder hinten, als sich die Münnerstädter bereits auf Jubel einstellten. Ostheim nahm eine Auszeit und schaffte es tatsächlich danach, den Satz noch umzubiegen.

Überaus knapp ging's im vierten Satz zu, auf Münnerstädter Seite ließen Konzentration und Kampfgeist nach, die Kraft zur Spielgestaltung fehlte. Im Tiebreak war es besonders Michael Handel, der mit direkten Blockpunkten und zielsicheren Angriffen den Münnerstadtern keine Chance mehr ließ. Den Schlusspunkt setzte Sascha Schmidt: Im Sitzen spielte er den Matchball übers Netz.

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Zwei Siege – aber es droht die Annullierung

Der TSV Münnerstadt zwischen Jubel und Trauer. Da gelangen dem Schlusslicht zwei Siege am Wochenende, und doch scheint alle Hoffnung auf den Klassenerhalt zunichte: Nach einem Formfehler droht die Annullierung der vier Punkte.

TV Aschaffenburg – TSV Münnerstadt 2:3 (21:25, 25:23, 26:28, 25:21, 11:15)

Mit dem Rücken zur Wand spielt es sich lockerer. Das dachten sich wohl Schlusslicht Münnerstadt, gleichwohl mit Holger Wahler ein weiterer Verletzer zu beklagen war. Der TSV startete gut und fuhr durch Aufschlagserien von Michael Meter und einen guten Block den ersten Satz nach Hause. Eigentlich hätte es so weiter gehen können, wenn nicht die tief stehende Sonne der Annahme im Wege stand. Die Eigenfehler häuften sich, so dass die Münnerstadter am Ende – wenn auch knapp – klein bei geben mussten.

Nun stand der TSV wieder auf der „Schattenseite“, die in diesem Fall positiv war. Starke Angriffe und leicht verwirrte Gegner sorgten für einen heißen Schlagabtausch, den am Ende die Blockarbeit von Michael Meder und Sandro Petzold für Münnerstadt entschieden. Aschaffenburg dankte noch lange nicht ab und rettete sich dank der TSV-Eigenfehler in den Tie-Break.

Schnell gelang es nun den Münnerstadtern, sich aus der Umklammerung zu lösen. Mit 8:6 wechselten sie die Seiten und legten sich in der Abwehr nun richtig ins Zeug. Petzold kratze ein paar wichtige Angriffe der Gegner vom Boden weg. Am Netz brillierte Neuzugang Marc Baumgart, was letztendlich in den zweiten Saisonsieg endete.

TSV Münnerstadt – SG Eltmann III 3:0 (25:11, 25:17, 28:26)

Nun war die Ausgangslage eine ganz andere. Durch den Ausgangssieg wurde die Rote Laterne bereits an Karlstadt weitergereicht. Gegen Eltmann war nun ein weiterer Plätzetausch drin. Zunächst konnte Tilman Born, der wegen seines Ungarn-Studiums erst sein erstes Spiel bestritt, per Aufschlagserie den Eltmännern empfindlich zusetzen. Die SG sah kein Land und war schnell ausgebootet. Auch ließen die Mürschter es nicht zu, dass ihre Gegner überhaupt so richtig ins Spiel fanden. Ein massiver Block ließ die Befreiungsschläge Eltmanns am Netz eiskalt abblitzen. Erst als Münnerstadt – vom Erfolg beflügelt – ein wenig nachließ, entstand eine ausgeglichene Partie. Am Ende ließ es sich der TSV nicht mehr nehmen, den erfolgreich begonnen Tag auch äußerst erfolgreich zu beenden. Mit diesen beiden Siegen und nun 6:22 Punkten war der Relegationsplatz erreicht – ein Segen, wenn nicht diese Sportgerichtsentscheidung zu erwarten wäre.

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VC Eltmann V – TSV Münnerstadt II 1:3 (14:25, 17:25, 25:22, 11:25)

Nachdem der Spitzenreiter Ostheim gegen den VC Eltmann V schon einen Satz liegen ließ, ging man von Beginn an hochmotiviert zu Werke und lag schnell mit zwei Sätzen in Front. Doch der jungen Truppe aus Eltmann gelang auch hier überraschend ein Satzgewinn, da die Münnerstädter das Spiel schon zu schnell abgehakt hatten. Nichtsdestrotrotz gewann man am Ende mit 3:1, ließ jedoch wertvolle Kräfte liegen.

TSV Ostheim – TSV Münnerstadt II 3:2 (13:25, 17:25, 25:23, 25:20, 15:9)

Im folgenden Spitzenspiel trafen der Erste und der Zweite der Hinrunde aufeinander. Münnerstadt legte los wie die Feuerwehr und gewann die ersten beiden Sätze deutlich. Sebastian Kuhn, Sebastian Demling und Stefan Lotter brillierten. Auch das Publikum heizte die Münnerstädter hervorragend an. Auch im dritten Satz lag man Ende schon fast uneinholbar vorne, ehe Ostheim aufgrund vieler Unkonzentriertheiten und des Übermutes der Münnerstädter Morgenluft witterte und das Blatt zu wenden wusste. In den beiden anschließenden Sätzen fehlten sowohl Konzentration und Kampfgeist, als auch die nötige Kraft ins Spiel zurückzufinden, sodass man am Ende unglücklich, aber dennoch verdient mit 2:3 das Nachsehen hatte.